Frankreich Mobil Erleben


Das informative Online-Magazin für Wohnmobilisten, Camper und  Individualisten
 

 

 

 

Vor einem Jahr wurde zum 1. Juli 2018 die Höchst-geschwindigkeit auf Landstraßen von 90 km/h landesweit auf 80 km/h herabgesetzt.
Die Proteste waren unüberhörbar. Jetzt können die Departements selbst bestimmen, auf welchen Strecken sie die Höchstgeschwindigkeit durch Beschilderung auf
90 km/h heraufsetzen.
So hat das Departement Calvados (Normandie) bereits einige Strecken für 90 km/h wieder freigegeben.

Aber Achtung: Sofern nicht ausdrücklich durch die Beschilderung die Geschwindigkeit von 90 km/h erlaubt ist, gelten weiterhin 80 km/h auf Landstraßen. 

 


2 Jahre sind vergangen und nun die 100. Ausgabe erschienen.

Wir sagen Danke oder besser Merci
für Ihre Treue.

Vor zwei Jahren war geplant, eine Webseite für mobile Urlauber (Camper, Wohnmobil und Auto) mit den wichtigsten Informationen zu erstellen. Die positive Entwicklung der Seite und Resonanz hat uns mehr als überrascht.die Verkaufszahlen unseres gleichnamigen Ratgebers in Buchform, der in großer Zahl ausserhalb Deutschlands verkauft wird.

Bedanken möchten wir uns dabei auch bei unseren französischen Freunden, die uns Tipps geben oder bei speziellen Fragen unterstützen.

Auch wir sind nicht fehlerfrei oder können jedem Leseranspruch gerecht werden, aber das Gros und die steigenden Zugriffszahlen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. So kommen inzwischen 5% der regelmäßigen User aus Frankreich und  7%  aus nicht deutschsprachigen Ländern. 

Am häufigsten aufgerufen und damit verständlicherweise auf Rang 1 ist die Seite "Stell- und Campingplätze" mit 5 allgemeinen Themen, dazu 12 Stellplatz- und 7 Campingplatz-Seiten. Direkt dahinter folgt auf Rang 2 die Seite "Verkehr & mehr" mit 2 Hauptthemen und 17 Unterseiten.

Doch auch hinter der Seite "Allgemeine Infos" verstecken sich 22 Seiten mit praktischen Tipps und Hinweisen, wie Gezeitenkalender, Giftige Tiere, Markttermine, Wasserqualität, und vieles mehr.

Wer nicht ins Fettnäpfchen treten möchte findet die Fallen unter "Wußten Sie…", und Freunden von Speis- und Trank werden unter "Essen & Trinken" unzählige Tipps und Regeln für den Restaurantbesuch, zum Einkaufen und zu Spezialitäten gegeben.

Erinnern Sie sich noch an diese Themen:

Sollte auf unserer Seite ein Thema vermisst werden, dann nehmen wir es gerne auf, sofern es in unser Konzept passt. Und wer gerne bloggt oder Reiseberichte schreibt, kann uns seinen Bericht zur Veröffentlichung gerne zusenden.

In diesem Sinne, bleiben Sie uns treu. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude mit unserer Webseite und einen schönen Aufenthalt in Frankreich.

A Bietôt

Das Team von Frankreich-Mobil-Erleben



Beschluss der Stadt La-Teste-de-Buch

Wer ab dieses Jahr in unmittelbarer Nähe zur Dune du Pyla auf einem Stellplatz stehen will, muss tief in die Tasche greifen. Laut einem Bericht des Wohnmobil-Magazins "Le Monde du Camping-Car" hat der Stadtrat die neuen Gebühren für den Platz "Plage Le Petit Nice" festgelegt. 


So gelten vom 1. Juli bis 31. Oktober für die Nacht (23:00 - 6:00 Uhr)  25.- Euro.
Für den Tag werden, sofern man nach 6:00 Uhr dort noch steht, weitere 50.-€ fällig.
Ein Schnäppchen, für einen Platz ohne Ver- und Entsorgung und Strom.  

Bei der Stadtratssitzung muss ein Zuhörer gesagt haben: "Wenn ich das richtig verstehe, muss der Platz um 6 Uhr verlassen sein." Worauf der Bürgermeister erwiderte: "Es ist ein Nachtparkplatz", und die Antwort bekam: "Das ist aber eine kurze Nacht."

25.04.2019                                               Quelle:  Le Monde du Camping-Car



 

FRANCEINFO hat Mautpläne aufgedeckt.
Wird die Urlaubsfahrt demnächst teurer?
04. April 2019

 

Viele Fahrer meiden die kostenpflichtigen Autobahnen in Frankreich und weichen auf Nationalstraßen oder mautfreie Autobahnen aus. Welcher Frankreichurlauber kennt sie nicht, die kostenfreien Autobahnen und Schnellstraßen,  z.B. die A20 zwischen Vierzon und Montauban in Richtung Mittelmeer oder vom Norden von Caen über die A84 bzw N844 nach Nantes in die Bretagne usw.? Es gibt viele staatliche Autobahnen und vierspurige Nationalstraßen, auf die man ausweichen kann. Aber wie lange noch?

Laut einem Bericht von Franceinfo und der darauf bezogenen Meldung der Zeitschrift "Camping-Car" plant die Autobahngesellschaft laut einem Dokument von 2014 die Übernahme der mautfreien Autobahnen und vierspurigen Nationalstraßen. Deren Argumentation ist einfach: Die Straßeninfrastruktur müsste ausgebaut und modernisiert werden, dabei könnte der Staat nicht vorhandene Gelder einsparen. Insgesamt hat die ASFA 10.000 Straßenkilometer im Blick. 

Das Verkehrsministerium hält sich dazu noch bedeckt. Ein Bericht über die Entwicklung und Zukunft des nationalen Straßennetzes wird voraussichtlich im Sommer 2019 vorliegen.

Quelle und weitere Infos:      Camping-Car Magazine          Franceinfo


Ölteppich bedroht Küste
14. März 2019

Am Sonntag oder Montag erreicht der Ölteppich des 330 km vor der Westküste Frankreichs gesunkenen Containerschiffes voraussichtlich die Strände der Vendée und Aquitaine zwischen der Loire- und Girondemündung. In dieser beliebten Ferienregion liegen u.a. die Inseln Île de Noirmoutier, Île d'Yeu, Île de Ré, Île-d'Aix und Île d'Oléron mit ihrer bekannten Austernzucht, dem Becken von Marennes.

Der Wellengang von 4-6 m Höhe und die Windstärke von 6 erschwert die Bekämpfung der vier französischen Spezialschiffen, des etwa 10 km langen und 1 km breiten Ölteppichs. Gleichzeitig wird ein Plan für die "Dekontaminierung an Land" ausgearbeitet.
Hoffen wir, dass es zu keiner Umweltkatastrophe kommt und die Küsten verschont bleiben.
Bericht und Videos von Ouest-France

Gericht verbietet Verbot für Wohnmobile

17. Jan. 2019
An der Atlantikküste wurde die Stadt Soorts-Hossegor (Departement 40 Landes) im Dezember vom Verwaltungsgericht in Pau verurteilt, die 27 Verbotsschilder (Durchfahrt & Parken) für Wohnmobilen zu entfernen. Dazu muss die Stadt dem Kläger CLC (Camper Liaison Committee) 1.200,- € bezahlen.

Vom CLC (ein Verband der Freizeitfahrzeug-Industrie, deren Hersteller, Händler, Verbände, Organsiationen, etc.) werden diese Wohnmobil-Verbote als Willkür und Diskriminierung betrachtet. Auch gegen andere Gemeinden und Städte wurde diesbezüglich wegen Rechtswidrigkeit schon geklagt,  weitere Verfahren laufen.

Hinweis:
Als Urlauber sollten sie die Verbotsschilder jedoch weiterhin beachten, aufgestellten Verbotsschilder sind weiterhin gültig. Rechtskräftige und unanfechtbare Urteile zugunsten des CLC betreffen immer nur die verklagten Gemeinden, es sind keine Grundsatzurteile.

Quelle: Magazin Camping-car  und  CCL