Frankreich Mobil Erleben

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Beschluss der Stadt La-Teste-de-Buch

Wer ab dieses Jahr in unmittelbarer Nähe zur Dune du Pyla auf einem Stellplatz stehen will, muss tief in die Tasche greifen. Laut einem Bericht des Wohnmobil-Magazins "Le Monde du Camping-Car" hat der Stadtrat die neuen Gebühren für den Platz "Plage Le Petit Nice" festgelegt. 


So gelten vom 1. Juli bis 31. Oktober für die Nacht (23:00 - 6:00 Uhr)  25.- Euro.
Für den Tag werden, sofern man nach 6:00 Uhr dort noch steht, weitere 50.-€ fällig.
Ein Schnäppchen, für einen Platz ohne Ver- und Entsorgung und Strom.  

Bei der Stadtratssitzung muss ein Zuhörer gesagt haben: "Wenn ich das richtig verstehe, muss der Platz um 6 Uhr verlassen sein." Worauf der Bürgermeister erwiderte: "Es ist ein Nachtparkplatz", und die Antwort bekam: "Das ist aber eine kurze Nacht."

25.04.2019                                               Quelle:  Le Monde du Camping-Car



 

FRANCEINFO hat Mautpläne aufgedeckt.
Wird die Urlaubsfahrt demnächst teurer?
04. April 2019

 

Viele Fahrer meiden die kostenpflichtigen Autobahnen in Frankreich und weichen auf Nationalstraßen oder mautfreie Autobahnen aus. Welcher Frankreichurlauber kennt sie nicht, die kostenfreien Autobahnen und Schnellstraßen,  z.B. die A20 zwischen Vierzon und Montauban in Richtung Mittelmeer oder vom Norden von Caen über die A84 bzw N844 nach Nantes in die Bretagne usw.? Es gibt viele staatliche Autobahnen und vierspurige Nationalstraßen, auf die man ausweichen kann. Aber wie lange noch?

Laut einem Bericht von Franceinfo und der darauf bezogenen Meldung der Zeitschrift "Camping-Car" plant die Autobahngesellschaft laut einem Dokument von 2014 die Übernahme der mautfreien Autobahnen und vierspurigen Nationalstraßen. Deren Argumentation ist einfach: Die Straßeninfrastruktur müsste ausgebaut und modernisiert werden, dabei könnte der Staat nicht vorhandene Gelder einsparen. Insgesamt hat die ASFA 10.000 Straßenkilometer im Blick. 

Das Verkehrsministerium hält sich dazu noch bedeckt. Ein Bericht über die Entwicklung und Zukunft des nationalen Straßennetzes wird voraussichtlich im Sommer 2019 vorliegen.

Quelle und weitere Infos:      Camping-Car Magazine          Franceinfo


Ölteppich bedroht Küste
14. März 2019

Am Sonntag oder Montag erreicht der Ölteppich des 330 km vor der Westküste Frankreichs gesunkenen Containerschiffes voraussichtlich die Strände der Vendée und Aquitaine zwischen der Loire- und Girondemündung. In dieser beliebten Ferienregion liegen u.a. die Inseln Île de Noirmoutier, Île d'Yeu, Île de Ré, Île-d'Aix und Île d'Oléron mit ihrer bekannten Austernzucht, dem Becken von Marennes.

Der Wellengang von 4-6 m Höhe und die Windstärke von 6 erschwert die Bekämpfung der vier französischen Spezialschiffen, des etwa 10 km langen und 1 km breiten Ölteppichs. Gleichzeitig wird ein Plan für die "Dekontaminierung an Land" ausgearbeitet.
Hoffen wir, dass es zu keiner Umweltkatastrophe kommt und die Küsten verschont bleiben.
Bericht und Videos von Ouest-France

Gericht verbietet Verbot für Wohnmobile

17. Jan. 2019
An der Atlantikküste wurde die Stadt Soorts-Hossegor (Departement 40 Landes) im Dezember vom Verwaltungsgericht in Pau verurteilt, die 27 Verbotsschilder (Durchfahrt & Parken) für Wohnmobilen zu entfernen. Dazu muss die Stadt dem Kläger CLC (Camper Liaison Committee) 1.200,- € bezahlen.

Vom CLC (ein Verband der Freizeitfahrzeug-Industrie, deren Hersteller, Händler, Verbände, Organsiationen, etc.) werden diese Wohnmobil-Verbote als Willkür und Diskriminierung betrachtet. Auch gegen andere Gemeinden und Städte wurde diesbezüglich wegen Rechtswidrigkeit schon geklagt,  weitere Verfahren laufen.

Hinweis:
Als Urlauber sollten sie die Verbotsschilder jedoch weiterhin beachten, aufgestellten Verbotsschilder sind weiterhin gültig. Rechtskräftige und unanfechtbare Urteile zugunsten des CLC betreffen immer nur die verklagten Gemeinden, es sind keine Grundsatzurteile.

Quelle: Magazin Camping-car  und  CCL