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Ebbe und Flut

Atlantik- und Nordsee-Urlauber kennen den Gezeitenwechsel, von dem die Mittelmeer-Urlauber nichts mitbekommen. Trotzdem unterschätzen immer wieder viele am Atlantik die Gefahren. Der Tidenhub (Höhenunterschied von Ebbe und Flut) kann bis zu 14m betragen und das Meer zieht sich je nach Region bis zu über 10km bei Ebbe zurück.

Doch wenn die Flut kommt, ist es für Strand- und Wattwanderer oft zu spät. Eben noch ein prächtiger Sandstrand und in Minuten ist nichts mehr davon zu sehen und überflutet. Die Gefahr dabei ist, dass das Meer nicht nur von vorne kommt, sondern das Wasser sich auch aus dem Boden hochdrückt und einem den Rückweg unmöglich macht.

Wir empfehlen daher, sich vor Ort einen Gezeitenkalender (Basses mere oder Horaires de maree) zu besorgen, der in fast allen Geschäften, meist kostenlos,  erhältlich ist. Außerdem sollte man sich erkundigen, wie viele Stunden man nach Tiefstand zurück sein muss. Je nach Gefälle des Meeresboden sind hier die „Schonfristen“ unterschiedlich.

Alternativ können Sie über  http://maree.info/  den entsprechenden Hafen in Ihrer Nähe auswählen um die Gezeiten zu erfahren.

Das abgebildete Foto zeigt einen typischen Kalender (Basses mers) für Saint Nazaire, der die Zeiten der Ebbe und den Tiedenhub angibt. Wenn Sie Baden wollen, ist es im Normalfall bis 2 Stunden nach bzw. vor Ebbe (Basse Mer) möglich.

Und eine tolle Freizeitmöglichkeit bei Ebbe ist das "Fuß-Fischen" 

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