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Sarlat-la-Canéda

Im Perigord noir liegt eine der schönsten und ältesten Städte. Versetzen Sie sich zurück ins Mittelalter und lassen Sie sich beim Bummel durch die engen Gassen verzaubern.                            Kartenansicht bei Google-Maps


Am späten Abend im Herbst erreichen wir unseren Stellplatz in Terrasson Lavilledieu. Ein Bauer stellt hier auf einer Wiese für 5.-€ Stellplätze mit einer einfachen Ver- und Entsorgung direkt neben dem Fluß Vézère  zur Verfügung.  [Kartenansicht Google-Maps]
Mystisch beginnt der nächste Morgen mit Nebel und Tau auf den Gräsern, bevor wir uns auf den Weg nach Sarlat machen.


Auf kleine Departement-Strassen folgen wir dem Strassenverlauf über Höhenzüge, durch Täler und Wälder. Entschädigt werden wir bei der Fahrt über schmale Strassen und vorbei an kleinen Gehöften mit einem traumhaften Weitblick über das Perigord.  Nach 35km erreichen wir Sarlat und parken unser Wohnmobil auf dem Stellplatz direkt neben der D704, von hier sind es nur wenige Meter ins Zentrum.


Sarlat, das Zentrum der Region, besticht mit einem Stadtbild aus dem 13.-16. Jahrhundert. Einige sagen sogar:"Wie bei Harry Potter".  Die historische Altstadt mit ihren engen Gassen und Strassen bezaubert mit alten historischen Gebäuden im Renaissance-Stil. Selbst jetzt im Oktober ist die Stadt gut besucht, im Sommer haben wir es durch den Touristenstrom und der überfüllten Parkplätze nie geschafft, die Stadt zu besichtigen.

So bummeln wir diesmal bei warmen Wetter endlich einmal durch Sarlat. Wir sind beeindruckt vom Flair, den mittelalterlichen Steinhäuser, den belebten kleinen Plätzen mit ihren Lokalitäten und Gassen, in denen Geschäfte ihre Ware und Handwerkskunst anbieten. Wir überall im Perigord fallen uns die Geschäfte mit den Hexen-Figuren auf.  Viele Sagen und Geschichten ranken sich im Perigord um die Hexen, die im Mittelalter auch hier verfolgt wurden. Noch heute sollen Teile der Bevölkerung lieber eine Kräuterfrau als einen Arzt aufsuchen.

Das Rathaus und die Basilika gehören zu den Bauwerken, die man sehen sollte. Auf dem Kirchplatz befindet sich das Geburtshaus des Politiker und Schriftsteller Étienne de La Boétie (1530-1563) und der Bischofspalast. Dahinter thront der Turm "Lanterne des Morts", der als Totenlaterne diente. Markttag ist immer Samstags dann werden alle Spezialitäten, wie Foie Gras, Wallnüsse, Trüffel, Gewürze, aber auch Haushaltswaren und Textilien feilgeboten.

Wir haben einen schönen Tag hier verbracht, nun geht es weiter ins Tal der Dordogne nach La Roque-Gageac und Domme, aber das ist eine andere Geschichte.

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