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Beaulieu-sur-Dordogne

Nur bei einer Fahrt "über Land" kann man sich an neuen Landschaften und Orten erfreuen, die man bei einer Route über Autobahnen oder Nationalstrassen nie kennenlernen würde. So auch auf unserer Route von der sehenswerten Auvergne kommend in Richtung Rocamadour. 

 

Die Strasse führt am Ufer des Oberlaufs der Dordogne entlang und bescherte uns immer wieder reizvolle Blicke auf die von bewaldeten Hügeln umgebende Flusslandschaft. In einem kleinen Führer hatten wir schon einmal von Beaulieu-sur-Dordogne gelesen, das wir 25 km von Argentat entfernt erreichen. Der Wohnmobil-Stellplatz war leider wegen Baumaßnahmen zu dieser Zeit gesperrt, und so parkten wir am Seitenstreifen. 

Die ländliche Idylle und der Blick auf die Büßerkapelle, deren Silhouette  sich in der Dordogne widerspiegelt, dazu die gepflegte und blumengeschmückte, kleine Parkanlage mit den Bootstegen hat uns sofort beeindruckt.

Erwartungsvoll schlendern wir am Ufer dem Dorf entgegen und werden keineswegs enttäuscht. Denn Ortsnamen Beaulieu (Schöner Ort), den 855 der Erzbischof von Bourges dem Flecken gab, können wir nachvollziehen. Hier ließ er die Benediktinerabtei erbauen. Die malerische Altstadt mit ihren alten Gebäuden aus der Renaissancezeit und den kleinen Gassen empfängt uns mit leiser Musik, die durch die vielen Lautsprecher an den Häusern den Ort auf angenehme Weise beschallt. Die Abteikirche Saint-Pierre, in der Mitte des kleinen Ortes, gehört zu den eindrucksvollsten Sakralbauten im Südwesten Frankreichs.

Von MOSSOT - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,
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Ein kleiner Ort in ruhiger Lage und mit einem landschaftlich schönen Umland, der zum Verweilen und Entschleunigen einlädt. Wäre der Stellplatz nicht gesperrt gewesen, hätten wir mit Sicherheit noch einen Tag hier verbracht. 

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