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Der Erdbeerbaum

Wer seinen Urlaub ab Mitte Oktober in Südfrankreich (Atlantik & Mittelmeer) verbracht hat, dem sind sie mit Sicherheit schon aufgefallen – Bäume mir roten Früchten. Sogar im Stadtwappen von Madrid ist er zu sehen.  Manch einer mag sich bis heute fragen, „Was sind das für Früchte und sind sie essbar?“
 

Es ist ein Erdbeerbaum,  aber seit wann wachsen Erdbeeren auf Bäumen? Der Baumstrauch, der zu den Heidekrautgewächsen gehört, hat seinen Namen erhalten, weil seine Früchte denen der Erdbeere ähneln. Die Früchte, klein und kugelrund, reifen sehr langsam vom Sommer bis zum späten Herbst. Der Reifegrad verändert sich von hell über Gelb zum Orange bis die Früchte hellrot in der Herbstsonne leuchten. 

Die Früchte, mit einem hohen Vitamin C-Gehalt, haben eine raue Haut, die mit kleinen, festen Noppen besetzt sind. Der Geschmack der rohen Früchte ist je nach Reifegrad säuerlich bis süß, aber immer etwas mehlig. Einige empfinden auch einen unangenehmen Nachgeschmack. Sie sind aber essbar und werden in Desserts, zu Gelee oder Marmelade und zu Likör und Schnaps verarbeitet. Die Beeren haben jedoch nur eine sehr kurze Lagerhaltbarkeit und sollten unmittelbar nach dem Ernten verspeist oder verarbeitet werden. Sie aus dem Urlaub mit nach Hause zu bringen, ist also nicht empfehlenswert. 

Wer zuhause einen Erdbeerbaum haben möchte, kann einmal bei speziellen Pflanzenshops nachfragen. Die Pflanze ist nicht winterhart und sollte in unseren Breitengraden am besten als Kübelpflanze gehalten werden, um sie in geeigneten Räumen überwintern zu können.


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Vor der Überwinterung kochen Sie einfach ein Erdbeerbaum-Gelee:

Früchte waschen
In einem Topf mit wenig Wasser bedecken.
Ungefähr 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Danach durch ein Sieb drücken und den Saft auffangen.
Den gleichen Gewichtsanteil wie der Saft an Gelierzucker beifügen.
Ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen und den Schaum abschöpfen.
Erkalten lassen und in Gläser füllen.

Guten Appetit.