Frankreich Mobil Erleben

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AOC / AOP-Richtlinien          

Hinweis von Frankreich-Mobil-Erleben:
AOC 
ist die Abkürzung für die französische Bezeichnung Appellation d’origine contrôlée.
AOP
 steht für Appellation d’origine protégée, ist gleichbedeutend und sozusagen das europäische Pendant zum AOC Siegel.

Hier der Original Ursprungstext von Wikipedia.org  zu AOC
Das Institut INAO (Institut national des appellations d’origine des vins et des eaux-de-vie) erteilt die AOC-Rechte und entscheidet über alle damit zusammenhängenden Fragen.

Voraussetzung für die Erteilung des AOC-Zertifikates ist die Einhaltung gewisser Kontrollbestimmungen:
a) Die Herstellung muss durchgängig auf traditionelle Weise erfolgen.
b) Die Zutaten müssen aus einem bestimmten geographischen Raum stammen und das Produkt muss in dieser Region hergestellt werden und zumindest teilweise gereift sein.
c) Die Eigenschaften des Erzeugnisses müssen annähernd gleich bleibend sein und klar definierten Qualitätsstandards entsprechen.

Die Herstellung wird streng überwacht und reguliert durch eine Kontrollkommission, die AOC-Standards zugrunde legt und selber einhält.

Unter französischem Recht ist es verboten, Erzeugnisse unter AOC-geschützten Namen herzustellen oder zu verkaufen, wenn sie nicht die geforderten Bedingungen erfüllen. Nicht einmal Namensteile dürfen verwendet werden, was – da viele AOC-Namen einen Zusammenhang mit dem Herstellungsort erkennen lassen – zu der eigenartigen Situation führt, dass andere Hersteller am Ort ohne AOC-Zertifizierung auf ihren Produkten nur die Postleitzahl als Herkunftsangabe führen dürfen. Mit Ausnahme von Champagner werden alle AOC-zertifizierten Erzeugnisse durch ein Siegel auf dem Etikett oder der Rinde (bei Käse) gekennzeichnet. Fehlt das Siegel, z. B. bei Bordeaux-Wein, dann ist der AOC-Charakter des Weins, z. B. des Médoc, angegeben als „Appellation Médoc Côntrolée“, nicht etwa als „Médoc AOC“.